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Natürlich, Social Media kommt immer mehr, die Menschen connecten sich über Facebook, Instagramm, Linkedin etc, jedoch ist eine eigene gute Website oder Homepage immer noch eine ausgezeichnete Möglichkeit, von sich zu überzeugen und für sich zu werben.

Anschließend erhältst du einige Tipps dazu, wie du für deine Firma deine eigene gute Website aufbaust.


Tipp #1: Eine Power Startseite

In der Regel kommen die allermeisten Besucher zuerst auf deiner Startseite an und die sollte sofort vermitteln können, um was es bei dir geht.

Wie Besucher deine gute Website lesen

Wir befinden uns im hektischen Zeitalter, in dem jeder unter Stress steht. Wenn wichtige Informationen nicht sofort geliefert werden, wird sich der Interessent schneller wieder von deiner Seite abwenden, als du „ gute Website “sagen kannst.

Wort für Wort wird die Seite nicht mehr gelesen, deshalb wird die Seite nur noch überflogen.

  • Überschriften sollen eine sinnvolle Bedeutung haben
  • Hervorgehobene Stichwörter (Keywords)
  • Aufzählungspunkte, die das gröbste erklären
  • Aussagekräftige Bilder und Infografiken werden aufgenommen

Was auf die Startseite gehört

  • Um was geht es auf deiner Website? Stelle dir einen völlig Fremden vor, der zum ersten Mal auf deine Seite kommt. Er sollte innerhalb von 5 Sekunden wissen, was er bei dir bekommt, deswegen sollte deine gute Website optimierte Texte haben, die kurz und prägnant dein Produkt oder deine Dienstleistung darstellen
  • Kontaktmöglichkeiten zu dir:
  • Bietest du ein Produkt an, so sollte sofort klar werden, wie diese Produkte zu kaufen sind und auch was sie kosten. Meistens wird das über einen Button oder einen Link zum eigenen Online Shop oder eines externen Shops gewährleistet
  • Die gute Website sollte auch deine Dienstleistungen erkennbar machen, wo und zu welchem diese Dienstleistung zu kaufen sind
  • Deine Anschrift, deine Telefonnummer oder auch einzelne Links zu Ansprechpartnern deiner Firma
  • Auch können Kundenbewertungen auf der Startseite guten Anhang finden

Was nicht auf die Startseite gehört

  • Wer eine gute Website haben möchte, sollte darauf verzichten, eine sog. Vorschaltseite, die im Grunde das Logo und einige Bilder beinhalten, zu erstellen. Das sind Relikte aus den 90ern. Die Besucher langweilen sich und sind genervt, da sie unnötig mehr klicken müssen
  • Eine Begrüßungsrede interessiert den User genau so wenig. Er möchte anstandslos seinen Nutzen auf deiner Startseite erkennen
  • Musik. Eine gute Website hat nicht unbedingt eine Hintergrundmusik laufen, die plötzlich loslegt. Und mal ehrlich: willst du von plötzlichen Herzinfarkt deines Interessenten verantwortlich sein?

Tipp #2: Professionelle Gestaltung für die gute Website

Verblüffende Animationen und atemberaubende Effekte gefallen jedem, wird jedoch in dieser Hinsicht übertrieben, lenkt das zu  sehr vom eigentlichen Ziel der Seite ab.

Dennoch sind ein unverwechselbares Design und das Layout unabdingbar. Insbesondere auch auf dem Smartphone. Texte, die auf dem Laptop gut aussehen, können auf einem Smartphone oder einem Tablet riesig erscheinen und, im schlimmsten Fall, sogar abgeschnitten sein.

Eine gute Website präsentiert Inhalte ausführlich und korrekt, sogar auf dem Smartphone und dem Tablet. Der Fachbegriff dazu lautet responsive Design.

Der einfachste Weg dafür wäre es, sich einen professionellen Designer zu engagieren, jedoch ist dieser Weg für KMUs und Privatpersonen meist schwer finanzierbar. Eine günstige Alternative hierbei bieten bekannte CMS, wie WordPress oder Baukastensysteme.

Jedoch sind die Funktionen für die kostenfreien Versionen extrem eingeschränkt, z.B. lässt sich bei den meisten kostenlosen Anbietern keine eigene Domain registrieren, also deine „www“- Adresse, über die deine Kunden deine Seite aufrufen können.


Tipp #3: Die wichtigen Inhalte

Gute Website braucht gute Inhalte


Wer die Zeit und die Kreativität hat, freut sich darüber, prägnante Texte zu schreiben, die auch einen kleinen psychologischen Effekt mit sich bringen. Für die anderen, die sich damit nicht auseinandersetzen möchten, kann diese Rubrik ziemlich ätzend und nervenzermürbend sein.

Die meisten machen den Fehler und beginnen Ihre Seite mit langweiligen Begrüßungstexten, die für den User uninteressant sind. Wie oben bereits erwähnt, sollte deine gute Website kurz, prägnante Sätze beinhalten.

Spar dir dein Fachchinesisch und achte vor allem Dingen darauf, mehr Benefits zu kommunizieren, denn das ist das, was den User wirklich interessiert: Was hat er denn von deiner Dienstleistung oder deinem Produkt?

Produkte und Dienstleistungen

Auf einer Übersichtsseite (ggf. Startseite) solltest du diese kurz anreißen und anschließend auf eine ausführliche Detailseite, mit je einer Seite pro Produkt verlinken.

Diese ausführliche Beschreibung der Produkte kann wie folgt aufgebaut sein:

  • Eine ausführliche Beschreibung des Produkts
  • Technische Daten
  • Mehrere Fotos des Produkts
  • Videos, die ggf. den praktischen Einsatz zeigen
  • Kundenbewertungen und Testimonials
  • Downloads (Datenblatt, Handbuch, etc.)

Natürlich beschreibst du auch deine Dienstleistungen im ähnlichen Stil

Firmenprofil und –historie

Deine gute Website sollte auf einer separaten Seite ein Kurzprofil deines Unternehmens und dessen Aufgabengebiets haben.

Auch eine chronologische Dokumentierung der Meilensteine deiner Firma bietet sich an. Darin könnten Ereignisse sein wie:

  • Mitarbeiterzuwachs
  • Ein Umzug in ein größeres Firmengebäude
  • Gewinnung größerer Kunden
  • Produktveröffentlichung

Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten

Dieser Punkt sollte sich von selbst erklären. Auf eine gute Website gehören:

  • Anschrift
  • Öffnungszeiten
  • Telefon, Email, Fax, etc.
  • Ggf. Social Media
  • Sollte es mehrere Ansprechpartner geben, dann führe diese mit Name, Position, Kontaktdaten und professionellem Foto auf
Frau, die mit Peanut Design telefoniert

News und aktuelle Informationen

Sollten sich regelmäßige Neuigkeiten in deinem Betrieb ergeben, macht es durchaus Sinn, einen Newsbeitrag zu eröffnen. Ein solcher kann auch kurz über Social media, wie Facebook, Instagram etc kurz angeschnitten und auf den detaillierten Bericht auf der Homepage verlinkt werden.

Natürlich kostet eine solche Tätigkeit Zeit. Eine gute Website pflegt und hegt diese Beiträge und postet regelmäßig neue Inhalte.

Solltest du dafür die Zeit nicht finden, wäre es wohl besser, vorerst gar nicht damit anzufangen.

Tipps und Tricks, sowie Anleitungen

Sind wir doch mal ehrlich: in erster Linie wird das Internet dafür genutzt, sich Informationen heraus zu „googlen“. Warum solltest du nur Inhalte über deine Firmenhistorie und deinen einzigartigen Produkten schreiben? Damit ziehst du nur diejenigen an, die entweder versehentlich auf deine Seite gelangt sind oder dich bereits kennen und Informationen haben möchten.

Wie wäre es mit der Option, deine gute Website mit nützlichen Tipps und Tricks zu füllen.

Es ist doch so, dass du oder deine Mitarbeiter in deinem Betrieb in einem Bereich Experten sind. Dieses Wissen ist für manch andere ungeheuer wichtig und einige da draußen suchen intensiv nach Lösungen, in Form von Wissen.

Content ist King und wenn du mit einer persönlichen Note Wissen vermitteln kannst, die deiner Zielgruppe hilft, machst du dir somit auch schon einen Namen.

So viele Unternehmen nutzen diese Möglichkeit noch nicht! Sei du deshalb anders und baue einen Blog in deine gute Website ein, den du mit hilfreichen Tipps füllst.

Wer weiß, vielleicht ist einer deiner Mitarbeiter ein leidenschaftlicher Texter und verfasst dir gerne einige Beiträge.

Social Proof und Kundenbewertungen

Es gibt einige Begriffe, die Psychologen Konformität, Herdenverhalten oder Mitläufereffekt nennen. Marketer nennen diese Social Proof.

Amazon als gute Website ist das beste Beispiel dafür und vielleicht hast du dich dabei auch schon selber erwischt: Es werden Produkte bevorzugt, dessen Kundenbewertungen positiv sind. Mich persönlich zieht auch das Produkt mit den meisten Bewertungen an.

Nutze deshalb diesen psychologischen Effekt auf deiner Seite und veröffentliche Kundenbewertungen und –meinungen.

Das bringt dem Nutzer Sicherheit und Vertrauen.


Tipp #4 für eine gute Website: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Seo ist lediglich die Kurzform von Suchmaschinenoptimierung oder auch vom englischen her „search engine optimization”). Das Ziel einer optimalen SEO – Kampagne besteht darin, eine Seite für ein bestimmtes Keyword auf Google weiter nach oben zu bekommen, damit es auf den ersten Seite zu finden ist, wenn ein Interessent diesen Suchbegriff eingibt.

Sei doch mal ehrlich, sicherlich blätterst du nicht jeden Tag auf die zweite oder dritte Seite in deiner Google Suche, wenn du was Bestimmtes suchst. Lass deine Website eine gute Website sein und schreibe deine Beiträge so, dass Google dich mag und deine Beiträge pusht.

Hier bekommst du die wichtigsten Kriterien grob erklärt:

  • Keywords
  • Inhalt
  • Promotion

Keywords

Als oberstes Gebot sollte zunächst entschieden werden, welches Keyword entscheidend für deinen Beitrag oder deine Seite ist und wie sich das darauf aufbauen kann. Ein Keyword ist der Suchbegriff, der auf Google eingegeben wird und Ja, es kann auch mehrere Wörter enthalten z.B. weißen Weihnachtsbaum günstig kaufen.

Der Erfolg einer guten Website mittels SEO hängt vom Suchvolumen, also wie viele Menschen dieses Keyword im Monat suchen und wie die Konkurrenz dazu aussieht, ab. Du wirst es nicht glauben, jedoch kann dieses Thema ganze Bücher füllen.

Inhalt

Was möchte ein Besucher auf deiner Homepage, wenn es keine Inhalte gibt. Dem Nutzer und Google zu Liebe sollte auch auf den Inhalt geachtet werden.

Letztendlich rankt die Suchmaschine Seiten nur weiter  nach oben, wenn sie der Meinung ist, dass diese wertvolle Inhalte liefert, die für die jeweiligen Suchenden relevant sind. Informative Texte, Bilder und Videos gehören also auf eine gute Seite

Wir sprechen hier auch von der On-Page Optimierung, da hier Inhalte auf deiner Seite optimiert werden. Abgesehen von den eigentlichen Inhalten ist es auch wichtig, wie oft du innerhalb deiner Homepage auf andere Seiten verlinkst

Promotion

Wer eine gute Website kennt, empfiehlt auch gerne darauf. Indem andere Seiten, die in derselben Branche wie du tätig sind, auf deine Seite verlinken, wird Google umso mehr vermittelt, dass du relevante Inhalte lieferst.

Diese Form nennt sich Off-Page Optimierung, also alles was außerhalb deiner Seite passiert.

Diese Verweise, die Gold wert für deine Seite sind, nennen sich Backlinks und der gesamte Prozess dazu ist der Linkaufbau.


Tipp #5: Die rechtliche Gesetzeslage für eine gute Website

Egal, wie viel Umsatz dir deine neue Homepage bringen kann, sie kann auch dafür sorgen, dass du weitere Ausgaben hast und zwar von in Form von Bußgeldern.

Eine gute Website schütz dich gegen Abmahnungen

Ein einzelnes Bild, dessen Lizenz nicht erworben wurde oder eben einfach aus Google heraus gespeichert und wieder hochgeladen wurde, kann dafür sorgen, dass deine gute Website abgemahnt wird und ganz ehrlich, das will doch keiner.

Halte dich an folgenden Punkten, wenn du nicht abgemahnt werden möchtest:

  • Lade keine fremden Bilder oder Videos hoch, die du dir auf andere Internetseiten heruntergeladen hast. Darauf verlinken ist in Ordnung.
  • Nutze keine fremden Texte auf deiner Website
  • Führe ein sauberes und ordentliches Impressum
  • Achte auf deine Datenschutzrichtlinien und Cookie-Meldungen, insbesondere wenn du mit Tools wie „Google Analytics“ oder einem „Facebookpixel“ arbeitest
  • Nutze dringen ein SSL – Zertifikat, wenn du ein Kontaktformular einbindest

Hier einige nützliche Seiten, dessen lizenzfreie Bilder du bedenkenlos und auch für kommerzielle Zwecke nutzen kannst:

Zusammenfassung

Wie du siehst, sind doch einige Faktoren zu beachten, die eine gute Website ausmachen. Natürlich sind noch einige andere wichtig, jedoch halte ich diese für die wichtigsten.

Wer weiß, vielleicht erweitere ich den Beitrag noch um einige weitere, schreib mir doch unten in die Kommentare, falls dich noch weitere Punkte zu dem Thema interessieren und teile diesen Post, wenn er dir gefällt.

Eine gute Website erfordert Zeit (oder Geld)

Natürlich kann man es sich zur Lebensaufgabe machen, seine Website in die TOP Charts zu katapultieren.

Mach es dir zur Aufgabe regelmäßig neue Inhalte in deinem Blog zu veröffentlichen und somit interessierte Leser zu gewinnen, das erfordert natürlich Zeit.

Außerdem kann und möchte nicht jeder Programmiersprache lernen, um Websiten erstellen zu können. Eine definitiv einfachere Lösung, um eine gute Website ins Leben zu rufen ist ein Homepage Baukasten mit mehreren fertig erstellten Vorlagen.

Wenn dir allerdings komplett die Zeit fehlt, um selber eine gute Website ins Leben zu rufen, dann wäre eine Webagentur oder ein Freelancer wohl die richtige Alternative für dich.

Auf meiner Kontaktseite findest du eine Weg, dich mit mir in Verbindung zu setzen. Nutze doch einfach das Kontaktformular oder schreibe mir doch direkt unter kontakt@peanutdesign.de


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